EES – Einfache elektronische Signatur
Definition und Beispiele der einfachen Signatur.
Die einfache elektronische Signatur (EES) ist die grundlegendste Form der digitalen Signatur und eignet sich vor allem für Dokumente, bei denen keine hohen Sicherheitsanforderungen bestehen. Sie wird häufig in weniger formellen Kontexten verwendet, in denen die Identität des Unterzeichners nicht streng geprüft werden muss. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die EES, ihre gesetzlichen Grundlagen und die typischen Anwendungsfälle.
Was ist eine EES?
Die einfache elektronische Signatur (EES) ist die einfachste Form der digitalen Signatur. Sie wird verwendet, um zu bestätigen, dass ein Dokument vom Unterzeichner akzeptiert oder genehmigt wurde. Bei der EES handelt es sich um eine digitale Unterschrift, die mit grundlegenden Mitteln erzeugt werden kann, beispielsweise durch das Einfügen eines Textes oder durch das Klicken auf ein Kontrollkästchen. EES stellt sicher, dass der Unterzeichner zustimmt, aber es gibt keine umfassende Identifikation oder Authentifizierung.
Typische EES-Methoden umfassen:
- Tippen eines Namens: In einer E-Mail oder auf einer Webseite kann ein Name in ein Textfeld eingegeben werden.
- Akzeptieren durch Klick: Ein Benutzer kann zustimmen, indem er auf ein „Ich akzeptiere“-Feld klickt.
- Digitale Bestätigungen: Einfache Bestätigungen über Formulare oder Webportale.
Gesetzliche Grundlagen der EES
Die einfache elektronische Signatur ist in der Schweiz und der EU gesetzlich anerkannt, hat jedoch eine geringere rechtliche Beweiskraft im Vergleich zu fortgeschrittenen oder qualifizierten Signaturen (FES/QES). In der Schweiz wird die EES durch das ZertES-Gesetz geregelt, während in der EU die eIDAS-Verordnung die Grundlagen für alle elektronischen Signaturen festlegt.
Im Allgemeinen gilt die EES als ausreichend für weniger formelle Dokumente, bei denen die Identität des Unterzeichners nicht kritisch ist. Sie ist jedoch für Dokumente mit hohem rechtlichen Risiko oder hoher Verbindlichkeit nicht ausreichend, da sie nicht die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Beispiele der EES
Die EES wird in zahlreichen weniger formellen Situationen eingesetzt. Beispiele für ihre Verwendung sind:
- Newsletter-Abonnements: Nutzer stimmen dem Erhalt eines Newsletters zu, indem sie ein Kontrollkästchen aktivieren.
- Online-Bestellungen: Die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in einem Online-Shop.
- Vertragsbestätigungen: Die Zustimmung zu Mietverträgen oder Dienstleistungsvereinbarungen in weniger formellen Bereichen.
Die EES ist ein flexibles und einfaches Mittel, um eine Zustimmung in Situationen zu dokumentieren, in denen keine starken Authentifizierungsmaßnahmen erforderlich sind.
Einsatzbereiche der EES
Die EES findet in vielen Bereichen Anwendung, darunter:
- Online-Registrierungen: Benutzer können sich auf Websites registrieren und bestätigen, dass sie die Bedingungen akzeptieren.
- Verträge mit geringer rechtlicher Bedeutung: Einfache Verträge wie Dienstleistungen oder Warenkäufe, bei denen die Zustimmung zur Vereinbarung erforderlich ist.
- Interne Bestätigungen: Bestätigungen oder Genehmigungen in Unternehmen, bei denen die Identität der Unterzeichner keine entscheidende Rolle spielt.
Die EES ist besonders nützlich in Bereichen, in denen die Anforderungen an Sicherheit und Identifikation niedrig sind, aber dennoch eine schriftliche Zustimmung erforderlich ist.
FAQ – Häufige Fragen zur EES
Wann sollte die EES verwendet werden?
Die EES sollte verwendet werden, wenn es sich um Dokumente handelt, die keine hohen Sicherheitsanforderungen haben und bei denen die Identität des Unterzeichners nicht kritisch ist, wie zum Beispiel für einfache Online-Transaktionen oder Bestätigungen.
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Kostenlos testenFazit: Die einfache elektronische Signatur (EES) ist ein praktisches, schnelles und kostengünstiges Werkzeug für Dokumente mit geringerem rechtlichen Risiko. Sie eignet sich ideal für Situationen, in denen die Identität des Unterzeichners nicht im Vordergrund steht.